Gedanken über Gott und die Welt
  Startseite
    Tagebuch
    Aktionen
    Rezepte
  Über...
  Archiv
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Animationsteam
   Arne
   Engelbert
   Gise
   Irgendlink
   Kathrin
   Klaudia
   Wörmchen



http://myblog.de/dddesi

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Tagebuch

Jugendsprache (Eintrag 46)

Irgendwie ist es verständlich, dass die Jugend ihre eigene Sprache hat. Man grenzt sich damit ab von den Eltern, aber muss die Jugendsprache so seltsam und teilweise vulgär sein?
Muss mehr und mehr Englisch in die Sprache einfliessen?
Ja Sprache ist immer beeinflusst von anderen Sprachen. Deutsch hat Begriffe aus dem Lateinischem Französischen usw. und Sprache ist wie der Mensch lebendig und entwickelt sich fort. Aber Jugendsprache entwickelt sich seltsam. Ich hab ein Wörterbuch der Jugendsprache und kein einziger oder nur wenige der dort genannten Begriffe, war mir ein Begriff.
Heißt das nun, dass meine Jugend vorbei ist? ich nie eine hatte? Ich auf dem falschen Planeten lebe?
Versteht ihr die Bedeutung folgender Begriffe?:

- aufbitchen
- Chabo
- abgestempelt
- d-markig
- Hummeltitten
- Schnodderseuche

Ach und dann wäre da noch Speichelhockey (=Zugenkuss), das männliche Geschechtsteil heißt neuerdings auch Hauptgenberator oder Alimentenkabel. Alles sehr juckig (prikelnd). Da verformt sich die Romantik mit sätzen wie "Du hast den Schlüssel zu meinem Herzen" wohl zu 2Ey Alde, you have the Keycard to my heart!".

Herrlich in was für einer Welt wir leben. Wo Eltern nur noch Kohlenbeschaffer (= Jugendsprache für Eltern) sind und die Kids sich im Schnellficktreff (=Disko) rumlümmeln.....
2.3.06 20:29


Tatort zu Grabe getragen (Eintrag 45)

Gestern ist ein Tag gewesen, der mir wohl ewig inner Erinnerung bleiben wird. Meine Geliebter Krimibuchladen, der Tatort, hat ein für alle Mal geschlossen.
Aber ich beginne am besten am Anfang:



Vor ca. 6-7 Jahren suchte ich für einen guten Schulfreund einen Krimi, als Geburtstagsgeschenk. Ich wusste nur, dass er Agatha Christie mag, aber nicht welche Bücher er schon von ihr hat. Da ich nicht das Risiko eingehen wollte ein Buch von ihr zu kaufen, dass er dann schon hat, fragte ich meine Schwester (eine ausgesprochene Krimimimi) um Rat. Sie gab mir den Tipp mich mal in den Tatort in Q3,15 zu begeben und das tat ich auch.
Ich kam dort an erklärte der Besitzerin die Sache mit dem Geburtstagsgeschenk für meinen Agatha Christie liebenden Freund und keine 10 Minuten später hatte ich einen Stapel von Büchern vor mir, die alle etwas für einen solchen Typen wären und es war kein einziges Buch von Agatha Christi dabei! Ich lies mir von ein paar kurz den Inhalt skizzieren und nahm 2 mit und mein Freund war begeistert. Beide Bücher waren der Volltreffer!
Ich selbst hab damals noch recht wenig gelesen und von meiner Leidenschaft für Krimis wusste ich selbst noch sehr wenig. Meine Schwester fragte mich dann mal ob ich denn gerne mit zu einer Krimineuvorstellung im Tatort gehen möchte. Aus Neugierde ging ich mit. Diese Neuvorstellungen fanden in einem schönen alten Gewölbekeller statt und das Ehepaar Gümpel (die Besitzer) erzählten immer kurz von Büchern, die eben neu heraus gekommen waren. Durch diese Vorstellungen wurde mir klar, dass ich eine Krimis holen würde.
Ich muss sagen, ich kann herzlich wenig mit Buchrückentexten anfngen und die erzählte Zusammenfassung und das fachmännische wissen und die Erfahrung der Gümpels waren es, die mir halfen meine Liebe zu Krimis zu entdecken und zu vertiefen.
Der ganze Laden war nur auf Krimis ausgelegt und hübsch gestalltet, es hing ein Strick an der Decke und ein Schild mit dem Schriftzug "Ein falsches Wort und du bist tot!" zierte neben Portraits von Agatha Christie und Edgar E. Poe die Wand.
Der Tatort war mehr als nur eine gute Buchhandlung, er war ein Treffpunkt für Krimiliebhaber. Stets plauderten die Gümpels mit einem über Gott und die Welt, man war dort willkommen. Man bekam Kaffe, Tee und ab und an (besonders bei Neuvorstellungen) Wein oder Sekt angeboten.
De Gümpels waren sehr belesen und kannten nicht nur die Krimis und deren Autoren, wioe ihre Westentasche, nein auch ihre Kunden kannten sie gut. So geschah es, dass ich eines Tages in den Laden kam und mir Herr Gümpel ein Buch einfach so hinhielt und sagte "Ich hab‘s gelesen und dachte mir dabei, dass das etwas für sie ist". Und ich muss euch sagen, das Buch war ein Volltreffer, so wie jedes andere Buch dort!
Die Gümpels verkauften Krimis nicht wegen des Geldes, nein weil es ihnen Spass machte und wenn sie dachten, dass ein Krimi den Mann in der Hand hielt garantiert nichts für einen ist, rieten sie dazu ihn wieder ins Regal zu stellen, weil sie ihn nicht guten Gewissens verkaufen könnten...
So schön und gut der Laden war, er war zu klein und wohl auch zu unbekannt um den Wettkampf mit den großen Buchhandlungen zu bestehen. Das Geld wurde knapp und um der Pleite zu entgehen zog der Tatort erst um, aber jetzt 1 Jahr nach dem Umzug und über 10 Jahre nach Entstehung des Tatorts ist es aus!

Ich bin gestern extra Früher aus dem Archiv früher gegangen, weil ich noch ein Mal zum Tatort zurückkehren wollte. Ich wusste zwar, dass die Gümpels vorhatten Ende des Monats zu schließen, doch dass dieser Tag der gestrige sein sollte war mir nicht klar! Also ich kam dort um kurz vor 15 Uhr an, da meinte die gute Frau Gümpel ich soll mir schnell Bücher aus den Regalen nehmen, weil gleich die Herrschaften der Stadtbibliothek kämen, denen sie die Bücher für deren Flohmarkt gespendet hatte. Sie begann dann selbst in den Regalen zu stöbern und stapelte mir ein Buch nach dem anderen auf den Tisch und dann kamen die Leute von der Unibibliothek mit ihren Kisten und leerten die Regale. Nicht nur Frau Gümpel bedrückte dieser Anblick sehr und da ich sie nicht alleine lassen wollte blieb ich da und sah mit an wie der Tatort sehr zügig leer geräumt wurde...
Frau Gümpel bot mir Sekt an, denn sie hatte als dank von der Bibliothek 2 Flaschen bekommen und so saßen wir an dem Tischchen und plauderten. Nachdem die Regale leer waren und die Leute der Bibliothek weg waren, saßen wir noch immer und im halbe Stunden Takt kamen Stammkunden, die wohl alle intuitiv wussten, dass sie noch ein Mal kommen sollten. Und so kam es das wir in einer relativ großen Gruppe gemeinsam an einem kleinen Tisch zwischen leeren Regal saßen, Sekt tranken und von alten Zeiten und der Zukunft und vieles andere redeten. Genau, das sind Dinge, die Frau Gümpel fehlen werden, die Menschen, die Gespräche und eben darum wurden Telefonnummer und E-Mailadressen getauscht und ein Treffen wurde geplant! Damit Frau Gümpel eben nicht alles verliert von ihrem Leben, dem Tatort.
Sie erzählte von einem Ereignis welches ihr sehr nahe ging: „Vor 3 Tagen war eine Kundin mit ihren 2 wohlerzogenen Kindern bei mir und ich gab ihnen meine Stempel und Papier und sie vergnügten sich damit und plötzlich sagte das eine Mädchen „Wenn ich Kinder habe, komme ich mit denen immer zu dir“.“
Ich kann das kleine Mädchen gut verstehen zu gern hätte ich das realisiert, eines Tages dort hinzukommen mit meinen Kindern.
Gegen 18:30 warf die liebe Frau Gümpel die ganz und gar überwältigt war von dieser spontanen Abschiedsfeier war, denn sie wollte eigentlich gleich nachdem der Laden leer war abschließen und in die Stadt gehen, uns raus, da sie zu ihrem Mann musste, der daheim die Regale abschlug um für die aus dem Geschäft platz zu machen. Ich war neben einer Freundin von ihr die letzte die ging und wollte wissen, was sie für dich Bücher denn wolle und da sagte sie „NICHTS“. Aber das war mir unangenehm ich wollte ihr nicht Nichts geben. Nicht nur weil es viele Bücher waren, die auch sie Geld gekostet haben sondern auch, weil ich all die Jahre so gut beraten war dort und mich wohl gefühlt habe und von ihr an diesem Abend auch gut mit Sekt abgefüllt wurde *g*.
Also zwang ich ihr doch etwas auf, stur wie ich bin. Sie umarmte mich zum Abschied mit feuchten Augen und ich muss sagen, dass auch ich schwer zu kämpfen hatte.
Aber ich bin froh, dass mein Bauchgefühl mich Gestern noch zum Tatort getrieben hat und ich das richtige Timing hatte, so bekam ich das Ende des Tatorts mit und als Andenken erhielt ich neben den Büchern noch die Hand einer Schaufensterpuppe, die dort als Deko gedient hatte.



Ich lies mich von meinem Vater abholen, denn die 5 riesigen Tüten, die immerhin mit 88 Büchern! Gefült waren, waren zu schwer ... Ich hing noch den ganzen gestrigen Abend in Gedanken im Tatort...
Schade, dass solche Läden untergehen und solche Menschen nicht mehr Glück haben....
Aber ich hatte das Glück diesen Laden zu kennen und ich hab hoffentlich das Glück, den Kontakt zu den Gümpels zu halten!


Die Bücher in meinem Zimmer ausgebreitet. Zum Glück hab ich nun Lesefutter für die nächsten Jahre, denn ohne die gute Beratung weiß ich nicht was ich lesen könnte, denn Buchrückentexte... naja....
25.2.06 17:13


Gesunder Körper = gesunder Geist (Eintrag 44)

Ihr werdets kaum glauben. Ich habe mich heute auf meinen Heimtrainer geschwungen und satte 25 Minuten gestrampelt. Dabei hab ich 10,6 km zur?ckgelegt. Ja mein Puls hat gerast, aber ch war danach verbl?ffenderweise nicht klinisch tot, sondern ich f?hlte mich wacher und fitter.

Ja es ging mir super! Also ist Sport nicht doch unbedingt Mord? Jedenfalls versuche ich mich sebst zu disziplinieren und t?glich entweder auf dem Trainer zu radeln oder ich esse kein Abendbrot, bzw. nur Obst. Ja ich mag ein wenig abspecken. Dr?ckt mir die Daumen ;-)
21.2.06 22:07


Desi die Multifunktionswaffe (Eintrag 43)

Ja das bin ich! Eine Multifunktionswaffe.
So nannte mich zumindest heute mein "Betreuer" im Archiv, weil ich jede Aufgabe bisher recht flott und richtig erledigt habe und sie es schwer haben mir was Neues vozusetzen.

Mal schaun ob ich wirklich so ne Art Schweizer Taschenmesser bin, was meint ihr? :-)
21.2.06 19:33


Ankündigung (Eintrag 42)

Ja, ich hatte versprochen hier mehr zu bloggen. Das m?chte ich auch halten und ich hab es mir fest vorgenommen es zu versuchen mehr oder weniger t?glich zu bloggen.
Aber, da hier nicht nur sinnloses stehen soll, sondern auch etwas mit Qualit?t, ist es nicht imer leicht Zeit zu finden um ausgibig genug zu bloggen.

Was ich sagen m?chte ist, dass ich hier sehr bald wirklich meine blue thoughts ver?ffentlichen werde. Mir geistert oft vieles durch denk Kopf. Vieles davon geht in die philosophische Ecke und deshalb m?chte ich auch Zeit und Ruhe haben meine wirren Gedanken in "formvollendete" worte zu fassen, um sie hier stolz zu presentieren.

Also macht euch auf einiges gefasst und ich freu mich sehr darauuf, dass dann eventuell doch die eine oder andere Diskussion hier entsteht!

Mehr hab ich nun nicht zu sagen...
18.2.06 12:00


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung